Joachim Krüger verlässt die Kreisbau

17. Dezember 2015

Ab 1. Februar 2016 ist Rainer Neth neuer Aufsichtsratsvorsitzender / Johann Widmaier übernimmt die Stellvertreterfunktion

Es war die turnusmäßige Jahresschlusssitzung von Aufsichtsrat und Vorstand. Dabei galt es in diesem Jahr, die vor zwei Wochen abgehaltene Mitgliederversammlung „nachzubereiten“, was auch geschah  -  sehr intensiv und mit klarer Weichenstellung.

Zunächst wurde nochmals die grundsätzliche Einschätzung des gesamten Kreisbau-Aufsichtsrates, wonach die Trennung von Geschäftsführer Jens Kirschner übereinstimmend als unvermeidbar beurteilt wird, erneut erörtert und für richtig befunden. Sämtliche Beschlüsse, die der Vorsitzende Joachim Krüger umsetzen musste, seien im Aufsichtsrat einvernehmlich gefasst worden, so die klare Haltung des Gremiums.

Joachim Krüger wartete dennoch mit der Ankündigung auf, nur noch bis 31. Januar 2016 als Aufsichtsratsvorsitzender zu amtieren und das Unternehmen nach 17-jähriger Zugehörigkeit dann zu verlassen. „Es war eine interessante Zeit.“, stellte Krüger rückblickend fest.  Dass sich in der Mitgliederversammlung eine besonders gegen ihn gerichtete kritische Stimmung ergeben habe, könne  er nicht ignorieren. „Das ist nicht schön, doch damit lebe ich“, stellte der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende fest. Mit diesem Schritt  wolle er dazu beitragen, dass „Sachthemen wieder im Vordergrund stehen“.

Vorstand und Aufsichtsrat zollten Joachim Krüger Respekt für diesen Schritt. Für sein ehrenamtliches Engagement und seinen Einsatz in einer nicht einfachen Situation gelte es, Dank und Anerkennung  zu sagen.

Seine Handlungsfähigkeit bewies das Gremium auch, indem es die internen Personalfragen sofort klärte. Das Ergebnis:  Ab 1. Februar wird der seitherige Stellvertreter von Joachim Krüger,  Rainer Neth als Aufsichtsratsvorsitzender fungieren und Johann Widmaier als sein Stellvertreter.